Wärme für Telfs

Projektbeschreibung

Das Projekt „Wärme für Telfs“ ist als Sondierungs- bzw. Machbarkeitsstudie angelegt: ein interdisziplinäres Projektteam aus mehreren Institutionen prüft die Entwicklung eines nachhaltigen, fossilfreien Wärme- und Kältenetzes für ein Quartier in der Gemeinde Telfs. Ausgangspunkt ist die derzeitige Abhängigkeit von Erdgas, die durch ein lokales Versorgungssystem auf Basis von Wärmepumpentechnologien überwunden werden soll. Dafür werden regionale Energiequellen wie der Griesbach und das Grundwasser untersucht und durch Photovoltaikanlagen und Speichertechnologien ergänzt. Da künftig nicht nur Wärme- sondern auch zunehmender Kältebedarf eine Rolle spielt, werden beide Aspekte gemeinsam betrachtet.

geoLIT widmet sich dem sozialen Impact des Projekts, indem zentrale Akteur:innen und ihre Netzwerke systematisch erfasst, Erwartungen und Herausforderungen sichtbar gemacht und sozial-ökologische sowie sozial-räumliche Potenziale identifiziert werden. Gleichzeitig spielen auch Diversität und Chancengleichheit im Rahmen des Ausbaus erneuerbarer Energien eine Rolle. Dafür kommen Methoden wie Literaturanalysen, Netmapping und Interviews zum Einsatz. Ebenso wird ein Konzept für ein partizipatives Beteiligungsformat ausgearbeitet, um die Gesellschaft frühzeitig und aktiv in das Projekt einzubinden.

Projektteam

Mario Heis, Philipp Weibold, Gabriel Schöpf (Gemeindewerke Telfs)

Andreas Kluibenschedl (Gemeinde Telfs)

Verena Schröder, Christian Obermayr, Lukas Endres (geoLIT GmbH)

Alexander Thür, Sandra Fondran, Luca Vittorio Valentini, Philipp Hell (Universität Innsbruck, AB Energieeffizientes Bauen)

Peter Kepplinger, Valentin Sailer (FH Vorarlberg)

Johannes Steiger (Innergy Innovationslabor)

Felix Thalheim, Lukas Schifferle (Energieagentur Tirol)

Presselinks