KOREWO - Kommunaler Rechner des Wohnbedarfs

KOREWO ist ein geoLIT-initiiertes Projekt mit dem übergeordneten Ziel, den Wohnbedarf auf kommunaler Ebene zu ermitteln. 

Phase 1 - Multidimensionale Clusterung der Gemeinden Tirols

Im ersten Teilabschnitt des Projekts wird eine neue Clusterung aller Tiroler Gemeinden entwickelt. Anders als bei der Einteilung nach Bezirken oder geographischer Lage werden die Kommunen dabei anhand gemeinsamer sozioökonomischer und räumlicher Dynamiken gruppert. Ziel dieser Neugruppierung ist es, Gemeinden mit ähnlichen Strukturmerkmalen und Entwicklungsmustern zusammenzuführen – unabhängig davon, ob sie räumlich benachbart sind. So lassen sich Synergien gezielter nutzen, Kooperationen auf einer gemeinsamen Basis aufbauen sowie geteilte Herausforderungen erkennen und gemeinsam angehen. 

Titelgrafik

Individualisierte gemeindespezifische Datenauswertungen und Reports

Aus über 60 gemeindespezifischen Indikatoren werden kategoriespezifische Haupt-Indikatorensets gebildet, die eine Clusterung aller 277 Tiroler Gemeinden je Kategorie ermöglichen. Die fünf Kategorien umfassen “Bevölkerung und Demographie”, “Wirtschaft”, “Mobilität”, “Verflechtung und Raum”, “Wohnen und Gebäude” sowie “Tourismus und Freizeit”.

Folgende Auswertungen sind möglich:

(1) Clusterzugehörigkeit einzelner Gemeinden

(2) Individualisierte Indikatorenauswertungen

(3) Vergleiche von Gemeinden innerhalb desselben Clusters

(4) Vergleiche zwischen den Clustern 

(5) Vergleiche auf Bezirks- und Landesebene

Phase 2 - Berechnung des Wohnbedarfs auf Gemeindeebene

In der zweiten Phase des Projekts wird die neue Clusterung genutzt, um das bestehende Modell der Wohnbedarfsprognose zu erweitern. So werden auf kommunaler Ebene verbesserte Einschätzungen zu Bevölkerungsentwicklung und künftigem Wohnbedarf möglich. 

Projekteckdaten

Projektteam:

Lukas Endres, Christian Obermayr, Verena Schröder (geoLIT GmbH)

Projektlaufzeit

01.10.2025 – 31.03.2027

Das Projekt wird durch die Tiroler Innovationsförderung “Innovationsassistent:in” unterstützt.